Konzert in St. Ludwig
Am Sonntag, 7. März fand um 16 Uhr in der frisch renovierten St.-Ludwig-Kirche das verlegte traditionelle Konzert mit Solisten, Chor und erweitertem Orchester statt. Aufgeführt wurden Agnus Dei Kompositionen:
Zum Menschen gehört auch die Erfahrung der Negativität, und das heißt nicht nur Leiden, Krankheit, Tod, sondern das meint auch Schuld und Sühne. Der Bittruf „Agnus Dei“ wurde im 7. Jahrhundert in die Römische Liturgie übernommen. In der Eucharistiefeier wird dieser Bittruf dreimal ausgesprochen in Aufnahme der Worte Johannes des Täufers, der Jesus auf sich zukommen sieht und sagt: „Seht, das Lamm Gottes, das hinweg nimmt die Sünde der Welt.“
Schon im Jahr 1281, so ist uns überliefert, hat eine Salzburger Synode die große Bitte der Völker „Dona nobis pacem“ angefügt und vorgeschrieben. „Herr, gib uns den Frieden!“ Bei Mozart aber wird diese Bitte zum vertrauenden, dankbewegten, tröstenden und ermutigenden Jubel: „Gib uns Frieden, ja, Herr, du gibst, du schenkst uns den Frieden, die Erlösung, die Glückseligkeit.“
Zum Schluss des Konzertes erklang das Laudate dominum für Sopran, Chor und Streicher von W.A. Mozart, das zu den bekanntesten Kirchenkompositionen zählt.
Mitwirkende:
Annette Kuhlenbeck (Sopran), Brigitta Wiggers (Alt), Thomas Rethmann (Tenor), Detlev Roode (Bass), Klaus Pöppmann (Sprecher).
Chor und erweitertes Orchester der Ludwigkirche.
Die Leitung des Konzertes hat Reinhold Schrameyer.
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| Ludwig-Konzert 2010 |
[Artikel Nr.1663 vom 16.04.2010, Autor mw]



